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Konservierende Behandlung
 
Naturgesunde Zähne sind das Ziel unserer zahnmedizinischen Prophylaxe, mit der wir schon bei den Kleinsten ansetzen.
In den letzten 25 Jahren ist die Karieshäufigkeit bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland aufgrund der Individualprophylaxe deutlich zurück gegangen. Dennoch gibt es aber immer noch Patienten, die eine Kariesinfektion erfahren haben und eine entsprechende Therapie benötigen. Solange durch die Karies noch nicht zu viel Zahnhartsubstanz verloren gegangen ist, können wir mit Füllungen den Zahn wieder herstellen, den Defekt ausgleichen.

Dazu stehen verschiedene Füllungsmaterialien zur Verfügung:
Amalgam - Compomere - Komposite - Keramik - Gold

Amalgam
Amalgam ist als Füllungsmaterial für die meisten Erwachsenen nach wie vor zugelassen. Wir verwenden es in unserer Praxis nicht mehr.

Compomere
Als Compomere werden Füllungsmaterialien bezeichnet, die aus Zement und Kunststoff zusammen gesetzt sind.  Sie werden als weiche Masse in den Zahn eingebracht und dann mit  UV-Licht ausgehärtet. Bei der Aushärtung kann es materialbedingt zu einer Schrumpfung kommen, womit eine Randspaltbildung zwischen Zahn und Füllung möglich ist. Daher haben diese Füllungen eine begrenzte Lebensdauer, die von der Füllungsgröße abhängig ist.

Wir  verwenden Compomere regelmäßig zur Versorgung von Milchzähnen, als provisorische Füllungen und außerdem als Standardfüllungen entsprechend den Anforderungen  der gesetzlichen Krankenversicherungen: „ausreichend-zweckmäßig-wirtschaftlich“

Komposite
Die modernen Füllungsmaterialen, sog. „Komposite“  bestehen zu 20% aus plastischem, modellierbarem Kunststoff  als Trägermasse und zu 80% aus feinsten Keramik- und Glaspartikeln als eigentlichem Füllmaterial.

Sie werden als modellierbare Masse in den Zahn eingebracht,  an die Hohlform angepasst und mit speziellem UV-Licht ausgehärtet.
Komposite stellen also eine Komposition aus  Kunststoff  und Keramik dar und nutzen die günstigen Eigenschaften beider Anteile, um dem menschlichen Zahnschmelz möglichst ähnlich und gut zu verarbeiten zu sein. So haben Komposite eine ähnliche Härte und Abriebfestigkeit wie Zahnschmelz, sind zahnfarben und weisen dank ihrer hohen Anteile an nicht schrumpfendem  Keramikpulver minimale Schrumpfungswerte auf. Durch eine zusätzliche besondere Schichttechnik, die in mehreren Aushärtungsschritten durchgeführt wird, erreichen wir eine weitere Reduzierung der Schrumpfung.

Dank neuer Klebetechniken, der sog. schmelz-dentin-adhäsiven Verfahren, werden  Kompositfüllungen zusätzlich an den Zahn „angeklebt“. Hiermit erzielen wir eine innige Verbindung zwischen  Zahn und Füllung und sind in der Lage, so substanzschonend wie möglich zu arbeiten.
Diese Füllungen sind langlebig und für die Versorgung von Front- und Seitenzähnen geeignet.
Bei nachgewiesener Amalgamallergie oder  bestimmten Nierenerkrankungen übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten für die Kompositfüllungen auch im Seitenzahnbereich.
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Keramikinlay- perfekte Ästhetik
Die Einlagefüllung (Inlay) aus Keramik eignet sich zur Versorgung der meisten Defekte im Seitenzahnbereich.
Sie besticht durch perfekte Ästhetik und ist vom natürlichen Zahn selbst für Fachleute kaum zu unterscheiden.

Ein Keramikinlay kann der Zahnfarbe individuell angeglichen werden.

Dentalkeramiken zeichnen sich durch Form- und Farbbeständigkeit und ihre hohe biologische Verträglichkeit aus.
Sie leiten Temperaturreize nicht weiter und sind geschmacksneutral, sind jedoch für Patienten, die zum Zähneknirschen neigen, nur bedingt geeignet. Keramikinlays werden im zahntechnischen Labor an Hand eines Abdrucks des vorbereiteten Zahnes gefertigt und danach mit einem Kunststoffkleber nach dem schmelz-dentin-adhäsiven Verfahren in den Zahn eingeklebt.

Goldinlay – größte Haltbarkeit
Goldinlays sind nicht zahnfarben, aber sie bieten die solideste Versorgung eines durch Karies geschädigten Seitenzahnes.
Selbst größten Kaubelastungen halten sie Stand und sind trotzdem weich genug, um gegenüber liegende Zähne nicht zu schädigen.
Goldinlays werden nach der Abformung des Zahnes in der Praxis im zahntechnischen Labor aus einer Goldlegierung gegossen.
Sie haben ausgezeichnete Materialeigenschaften, sind biologisch gut verträglich und zeichnen sich durch hervorragende Haltbarkeit aus.
Nach der Einprobe im Zahn wird die Goldeinlagefüllung mit einem zahnmedizinischen Zement im vorbereiteten Zahn befestigt.
 
 
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